Karl Kapp. Foto: modiCAS GmbH

Karl Kapp: „Ich bin schwer auf die Palme zu bringen!“

In Teil 2 unseres Interviews plaudert unser Geschäftsführer Karl Kapp ein wenig aus dem Nähkästchen. Seit 2010 hat er die Zügel bei modiCAS in der Hand. Wie er sich persönlich fit hält und welchen Promi er gerne mal persönlich treffen würde, verrät er hier.

Frage: Womit kann man Ihnen eine Freude bereiten?

Karl Kapp (lacht): Also hier im Geschäft freue ich mich sehr darüber, wenn Projekte gut bearbeitet werden, meine Mitarbeiter hoch motiviert sind und es vorangeht. Dann habe ich einfach ein richtig gutes Gefühl.

Frage: Was bringt Sie auf die Palme?

Karl Kapp: Also grundsätzlich bin ich schwer auf die Palme zu bringen. Es gibt aber auch bei uns manchmal Tage, wo nur wenig oder nichts funktioniert. Das macht mich manchmal schon ein bisschen….(lacht)

Frage: …Schnaufen Sie dann mal richtig tief durch oder gehen Sie spazieren…?

Karl Kapp: Das auch! (lacht)

Frage: Wie halten Sie sich persönlich fit?

Karl Kapp: Ich mache jeden Tag 10 Minuten Yoga. Es könnte auch ein bisschen mehr sein am Tag. Ich könnte zum Beispiel mehr Ausdauersport machen.

Frage: Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?

Karl Kapp: Ich fahre sehr gerne Motorrad – schon seit über 40 Jahren. Ich bin inzwischen aber ein Schönwetter-Fahrer geworden. Ich habe es mal ausgerechnet: Inzwischen komme ich auf 350.000 Kilometer. So viel wie noch vor drei oder vier Jahren fahre ich aber heute nicht mehr.

Frage: Mit welchem Promi würden Sie sich gerne mal treffen – auf einen Kaffee? Und warum?

Karl Kapp: Ich glaube, es gibt genügend interessante Menschen, die keine Promis sind. Aber wenn ich so überlege, würde mir als erstes Roger Willemsen einfallen. (Anm.d.Red.: Roger Willemsen war Buchautor, Filmproduzent und moderierte „Willemsens Woche“ im ZDF. Er verstarb 2016). Er war eine sehr interessante Persönlichkeit, mit ihm hätte ich mich gerne mal unterhalten. Seine Sicht auf Menschen und Dinge fand ich oft sehr spannend. Er hat sich auch nie gescheut, an so manchen Brennpunkt der Welt zu fahren“.

Mir reicht ein richtig guter fränkischer Kartoffelsalat“

Frage: Was war das Verrückteste, was Sie bisher gemacht haben?

Karl Kapp: Ich bin 2015 Fallschirm gesprungen, es war übrigens ein Geburtstagsgeschenk von meinen Mitarbeitern und meinem Teilhaber Tibor Takacs. Das Geschenk habe ich gerne angenommen. So ein Sprung, vor allem die Perspektive, ist schon etwas ganz Besonderes.

Frage: Wie war´s, als Sie unten ankamen?

Karl Kapp: … ich musste erst einmal tief durchatmen. Es war ein Tandemsprung. Mein Fallschirmspringer fragte mich vorher, ob ich es langweilig oder interessant haben will. Ich meinte: Natürlich interessant! Er hat daraufhin ein paar Kurven gedreht, danach war ich außer Puste (lacht)

Frage: Sie sind 61 Jahre alt. Was treibt sie im Beruf an?

Karl Kapp: Ich finde es spannend, technische Lösungen auf den Weg zu bringen. Ich mag es, wenn man durch Innovationen einen weiteren Schritt nach vorne kommt. Dieses Tüfteln und Ausprobieren habe ich übrigens schon in jungen Jahren gern gemacht.

Frage: Haben Sie ein Rezept für einen guten Führungsstil?

Karl Kapp: Ich finde persönlich, ein offener und ehrlicher Umgang ist besonders wichtig. Ich halte den kooperativen Führungsstil grundsätzlich für den Besseren. Natürlich muss ich manchmal die Richtung vorgeben. Dabei nehme ich meine Mitarbeiter aber immer gerne mit ins Boot.

Frage: Zu guter Letzt: Was essen Sie lieber? Kartoffelsalat mit oder ohne Majo.

Karl Kapp: Ohne Majo! Ich mag das einfach nicht.

Frage: Nehmen Sie stattdessen Ketchup!?

Karl Kapp: Nein, auch nicht (lacht). Mir reicht ein richtig guter fränkischer Kartoffelsalat – ohne Zusatz!

Herzlichen Dank für das Interview!

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