Apfelpommes

Gute Ernährung trägt zu gesundem Knochenbau bei

Unser Körper ist ein Wunderwerk der Evolution, ein Hochleistungsorganismus mit der grundsätzlichen Fähigkeit zur Regeneration. Jeder Mensch besitzt bekanntlich nur einen davon und muss damit zurechtkommen, dass dieses Gebilde dem schleichenden Prozess permanenter Abnutzung unterworfen ist. Durch den Umgang mit unserem Körper und unser Verhalten beeinflussen wir diesen Prozess massiv, können ihn verlangsamen oder beschleunigen.

Häufig betrachten wir die Körperbestandteile isoliert voneinander, doch anders als bei mechanischen Hilfsmitteln hängt in unserem Körper alles mit allem zusammen. So wirkt sich auch die Nahrung, die wir zu uns nehmen, direkt oder indirekt auf jede einzelne Körperzelle aus. Da sind die Knochen keine Ausnahme.

Knochen und Gelenke erfüllen eine tragende Rolle

Beim Knochen handelt es sich um lebendes Gewebe. Es besteht aus einem Fasergerüst, das durch Calzium, Phosphor und anderen Mineralstoffen gehärtet ist. Unser Knochengerüst bildet die Grundlage dafür, dass wir aufrecht stehen und uns bewegen können. Vor allem die Gelenke sind permanent gefordert und benötigen daher eine ausreichende Zufuhr an Nährstoffen, Vitaminen und Proteinen, damit sie gesund und leistungsfähig bleiben. Neben Calzium sind vor allem Kalium, Magnesium und Vitamin D lebensnotwendig für den ständigen Erneuerungsprozess im Knochengewebe.

So kann jeder Einzelne seine Knochen unterstützen

Nicht von ungefähr beinhaltet der Spruch „Du bist, was du isst“ viel Wahrheit. Mit einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Ernährung, die möglichst viel unbehandeltes Obst und Gemüse enthält, sind Sie sicherlich auf der Ideallinie. Besonders bei ihren Kindern können Eltern damit die Grundlage für späteres positives Essverhalten legen.

In Zeiten der Industrialisierung der Ernährung ist dies allerdings eine Herkulesaufgabe. Zu verlockend erscheinen den meisten Verbrauchern offenbar die von Lebensmitteldesignern produzierten Verzehrprodukte, von denen sie lieber die Finger lassen sollten. Letztendlich erscheint es gerade in städtischen Wohnumfeldern weder einfach noch erschwinglich, natürlich-biologisch hergestellte Produkte zu erwerben.

Der Körper verzeiht viel, aber nicht auf Dauer. Zu viel Zucker, Salz, Fett, Fleisch, Alkohol, Koffein und Nikotin – bei der Ernährung offenbaren sich zuallererst die Schwächen des menschlichen Fortschritts.

Zusammengefasst lässt sich sagen: Eine bewusste qualitativ hochwertige und gezielte Nahrungsaufnahme, wohl dosiert, sichert die Gesundheit von Körper, Geist und Seele.

Weitere wichtige Faktoren sind regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf und Sonnenlicht. Letzteres trägt dazu bei, dass das für die Knochen so wichtige Vitamin D gebildet wird.

Indikatoren für eine beeinträchtigte Knochengesundheit

Die meisten Menschen werden erst aktiv, wenn sich physische oder psychische Symptome einstellen, die in nachhaltige gesundheitliche Beschwerden übergehen können. Vieles ließe sich mit einer Umstellung der Lebens- und Ernährungsgewohnheiten beheben. Um genau darüber informiert zu sein, in welchem Zustand sich ihr Stoffwechsel, ihr Vitamin- und Mineralhaushalt befindet, woran es Ihrem Körper mangelt und wovon er zuviel besitzt, lohnt sich die regelmäßige Überprüfung von Blut, Urin und Stuhl.

Zusätzlich lässt sich mit moderner Bildgebung, wie beispielsweise Computertomographie, auch die Beschaffenheit der Knochen und ggf. bestehende Schäden erkennen.

Anhand dieser Methoden kann Ihnen Ihr Facharzt Empfehlungen zur Verbesserung Ihrer Gesundheit geben.

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