Wasserrad in der Regnitz
Altes Wasserrad in Erlangen-Bruck

Erlangen. Dynamisch, innovativ und l(i)ebenswert – Teil 1: Hightech-Standort im Regnitztal

Städte werden gerne mit ihren ins Auge stechenden äußeren Merkmalen identifiziert – einer überragenden Kirche, einer dominanten Burg oder einer entweder pittoresken oder markant modernen Innenstadt. Erlangen eher nicht. Die Heimatstadt von 4 Plus und modiCAS überzeugt mit ihrer vielschichtigen Persönlichkeit, den inneren Werten genauso wie mit ihren Vorzügen als lebenswerter Wohnort. Grund genug, um Bayerns kleinste Großstadt vorzustellen.

Zusammen mit den Nachbarn Nürnberg und Fürth bildet Erlangen des mittelfränkische „Städtedreieck“ und zählt damit zum Kern der Metropolregion Nürnberg. Neben der dominierenden ehemaligen Reichsstadt fristete die einstige kleine Residenzstadt der Markgrafen von Bayreuth, Erlangen, jahrhundertelang eher ein Schattendasein, wobei es als erste der drei Siedlungskerne urkundliche Erwähnung fand. In der jüngeren Vergangenheit konnte sich die Stadt im Regnitztal allerdings emanzipieren und ihr eigenes Profil schärfen.

Im städtischen Internetauftritt bezeichnet sich Erlangen als Hightech-Zentrum Nordbayerns. Das Fundament dieses unbestreitbar zutreffenden Attributs bilden zwei Säulen, die das Gesicht und die Bevölkerungsstruktur des modernen Erlangen prägen: Siemens und die Universität. Seit 1743 wird in Erlangen studiert. Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg zählt aktuell etwa 40.000 Studenten und ist damit hinter zwei Münchner Einrichtungen die drittgrößte Hochschule Bayerns. Das Gros der Fakultäten befindet sich dabei in Erlangen. Zusammen mit dem angegliederten Klinikum stellt die Universität in Erlangen mehr als 14.000 Arbeitsplätze bereit.

Hugenottenbrunnen und Schloss Erlangen

Dass der mittlerweile zum Global Player und Dax-Mitglied gewachsene Siemenskonzern die eher unscheinbare Stadt Erlangen zu einem seiner Hauptsitze wählte, hatte zwar in der isolierten Lage Berlins ab 1945 bedauerliche Gründe, ist andererseits unzweifelhaft ein Glücksfall für Erlangen samt Umland. Keine andere Stadt ist enger verknüpft mit den Namen Siemens, auch wenn in München und mittlerweile wieder in Berlin die Geschicke des Unternehmens geleitet werden. Schließlich arbeiten in Erlangen etwa 23.000 Menschen für Siemens, mehr als in jedem anderen Unternehmensstandort weltweit. Zudem befindet sich hier die Zentralverwaltung des Konzerns.

Zum Hightech-Zentrum zählen aber auch viele private und öffentliche Forschungseinrichtungen sowie zukunftsweisende Unternehmen – vor allem Softwareentwickler wie unser Haus – die aus einer Fülle von Know-how neue Werte und Potenziale schaffen. Somit profitieren wir vom Standort Erlangen und umgekehrt Erlangen auch von uns.

Besonders ehrgeizige Pläne zum Standort Erlangen betreffen auch 4 Plus und modiCAS. In einer Kooperation zwischen der Friedrich-Alexander-Universität, dem Waldkrankenhaus, dem Klinikum am Europakanal, dem Siemens-Geschäftsbereich Healthcare sowie über 100 mittelständischen Unternehmen wurde ein Kompetenzzentrum für Medizin, Medizintechnik und Pharmaindustrie gebildet. Damit will die Stadt ihrem Ziel näherkommen, die Bundeshauptstadt der medizinischen Forschung, Produktion und Dienstleistung zu werden. Im Projekt „Medical Valley Europäische Metropolregion Nürnberg“ sind auch wir als 4 Plus GmbH mit unserer Tochter modiCAS Mitglied (Darüber werden Sie demnächst hier noch mehr lesen können).

 

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