Young woman practicing Fascia Muscle Training

Muskelverspannungen, Gegenmaßnahmen zur Vermeidung von Gelenkschäden – Teil 2

Im letzten Beitrag ging es um Funktionsweise, mögliche Ursachen und Folgen von Muskelverspannungen. Heute möchten wir Ihnen als ggf. Betroffene Wege aufzeigen, wie Sie Ihre verspannungsbedingten Schmerzen wieder loswerden, am besten noch bevor irreparable Schäden entstehen. Wem bislang ernsthafte schmerzhafte Erfahrungen erspart blieben, kann sich die Tipps natürlich auch als Präventionsmaßnahmen zu eigen machen.

Sofern Sie Ihre Beschwerden noch nicht so sehr beeinträchtigen bzw. auch ein Arztbesuch nicht mehr aufzuschieben ist, können Sie Verspannungszustände mit geeigneten Entspannungstechniken begegnen. Da sich im Körper vieles äußert, dessen Ursache in der Psyche zu finden ist, können Sie versuchen, Muskelverspannungen durch maßvolle Bewegung, Wärmebehandlung oder Stresspräventionstechniken zu beseitigen. Dazu zählen Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Yoga, Tai Chi oder Achtsamkeitsübungen. Entscheidend ist dabei die Bereitschaft, auf körperliche Signale zu achten und die Entspannung fest in den Wochenablauf einzubauen.

Wer sich regelmäßig Zeiten ohne Termin- und Erfolgsdruck gönnt, sollte bereits nach kurzer Zeit mit einem Plus an Lebensfreude belohnt werden. Ein wichtiger Aspekt ist im wörtlichen Sinne die Haltung zu den Menschen, mit denen wir im Austausch stehen und den Überzeugungen, die uns wichtig sind. Mangelndes Selbstwertgefühl und eine Tätigkeit gegen die innere Grundeinstellung äußern sich meist in einer ungesunden Körperhaltung und führen dann unweigerlich zu Verspannungen.

Spätestens wenn Sie merken, dass Sie den Schmerz nicht mehr selbst in den Griff bekommen, sollten Sie schnellstmöglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Um manifestierte Verspannungen wie Verklebungen wirkungsvoll zu beseitigen, gibt es eine ganze Reihe von therapeutischen Maßnahmen. Physiotherapie und Massagen führen bei einem großen Teil der Fälle zu spürbarem Erfolg. Bei besonders hartnäckigen Triggerpunkten sollten Sie Spezialisten um Rat fragen.

Alternativ bzw. ergänzend gibt es Therapien, die auf die Wirkung von Energie setzen. Reizstrom und Magnetresonanzwellen sollen die muskulären Problemzonen stimulieren, Akupunkturnadeln und speziell gestimmte Stimmgabeln (Phonophorese) den Energiefluss in den Meridianen wieder in Gang setzen und so die Selbstheilung unterstützen. Zur Selbstbehandlung eignen sich auch Faszienrollen oder Massagebälle. Gegen übersäuerte Muskeln helfen basenbildende Lebensmittel, wozu die meisten Obst- und Gemüsesorten zählen.

Ganz gleich, welche Methode bei Ihnen zum Ziel führt: um Ihre Verspannungen dauerhaft wieder loszuwerden und neue zu vermeiden müssen Sie handeln und konsequent am Ball bleiben. Nichts ist einfacher die Übungen schleifen zu lassen sobald sich Besserung einstellt bzw. der Schmerz nachlässt und somit auch kaum mehr Motivationsgrund ist.

Wir wünschen jedem, das er möglichst lange gesund bleibt und eine positive Haltung, um aufrecht und hoffentlich schmerzfrei durch das schöne Leben gehen zu können.

Lesen Sie mehr: Muskelverspannungen, eine unterschätzte Ursache für Gelenkschäden – Teil 1

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